
Mit zunehmendem Alter lässt die Collagen-Produktion der Haut nach und erste kleine Indizien werden sichtbar. Fältchen, müde wirkende Augen und Grauschimmer der Haut sind die sichtbaren Folgen.
Stören einzelne Falten oder mangelndes Hautvolumen die Zufriedenheit, muss längst nicht immer gleich an einen operativen Eingriff gedacht werden. Oft führt eine Unterspritzung mit speziellen Füllsubstanzen ('Filler') zum gewünschten Ergebnis.
Schnell und zuverlässig können sowohl einzelne stärker ausgeprägte Mimikfalten, als auch die feinen Augen- und Mundfalten beseitigt werden. Außerdem ist die Methode bestens geeignet, um eingesunkene Narben zu korrigieren, oder einzelne Gesichtsbereiche wie Lippenvergrößerung oder Jochbein aufzumodellieren. Die Unterspritzung von nicht dynamischen Falten, d.h. Falten, die auch bei entspanntem Gesicht deutlich zu sehen sind, lässt sich mit sogenannten dermalen Fillern bewerkstelligen. Die häufigsten Areale sind Falten,
Heutzutage wird dabei hauptsächlich Hyaluronsäure verwendet, die ein wichtiger Baustoff des menschlichen Zellgewebes ist. Sie wird in das Gewebe injiziert, um die Zwischenzellräume des Bindegewebes mit einem raumfüllenden viscoelastischen Zusatz zu versehen und so die Korrektur von Hautdeformationen zu bewirken, die von Falten oder eingesunkenen Narben verursacht wurden. Allerdings baut sie sich nach 3-9 Monaten wieder ab. Dann muss die Behandlung ggf. wiederholt werden. Permanente Füllmaterialien werden von Dr. Rainer John sowie auch auf Empfehlung der GÄCD nicht injiziert.
Kollagen führt gelegentlich zu Allergien und muss durch eine Testspritze 3 Wochen vor der Behandlung auf Verträglichkeit geprüft werden, mittlerweile gibt es aber auf dem Markt auch Kollagen-Präparate die laut Hersteller nicht mehr getestet werden müssen. Es baut sich - genau wie Hyaluronsäure - nach 3-9 Monaten wieder ab.
Dies ist ein neueres Präparat (früher New Fill), welches flächig oder gezielt bei tieferen Falten unter die Haut gespritzt wird und durch Gewebevermehrung langfristig zu einem Volumenaufbau an Wangenknochen, Hohlwangen oder tiefen Nasolabialfalten führt. Sculptra (New-Fill) muss jedoch meist 3x im Abstand von 6-8 Wochen gespritzt werden. Bei Bedarf kann dann nach 12 oder auch erst 24 Monaten eine 'Auffrischung' erfolgen. Gerade bei schlanken Patienten, die oft zu einem eingefallen Gesicht durchs Älterwerden neigen, ist die Behandlung mit Sculptra (New Fill) eine sehr erfolgsversprechende Methode.
Die Verwendung von körpereigenem Fettgewebe als Füllmaterial, um Falten auszugleichen oder aufzufüllen und Gesichtsvolumen aufzubauen, vermeidet alle Nachteile körperfremder Präparate wie Abwehrreaktionen oder auftretende Allergien. Hierbei wird aus einer Körperregion (meist Bauch, Po oder Oberschenkel) mittels Fettabsaugung Eigenfett entnommen, um an einer anderen Stelle wieder unterspritzt zu werden. Dieses Verfahren eignet sich vor allem zur Konturierung des Gesichtes, tiefere Falten (z.B. Nasolabialfalten und Mundwinkel) lassen sich hiermit auffüllen. Besonders gut eignet es sich zur Lippenvergrößerung, für die Kinn-Konturen, aber auch Handrücken und Schläfen können optimiert werden. Für sehr feine Falten allerdings ist Eigenfett nicht geeignet.
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gegebenfalls örtliche Narkose |
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sofort |
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EC Kartenzahlung möglich |
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